RICHTERWITZE

Damit wir uns richtig verstehen: Ich habe die größte Hochachtung vor unseren Richtern - egal auf welcher Ebene. Ob Amts-, Land- oder Oberlandesgericht bis hin zum Bundesgerichtshof. Dem letzteren gilt meine besonderer Respekt für unendlich viele, für unsere Gesellschaft bahnbrechende Urteile. Der BGH hat die Bundesrepublick massgeblich mitgestaltet! Das, was Richter und Ihre Mitarbeiter in der heutigen Zeit trotz einer in vielen Fällen gravierenden Unterbesetzung leisten müssen, verlangt jede Anerkennung. Und unsere Sozialgerichte haben so machen Fehler in unserem System korrigieren können, während der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte allein schon vom Namen her eine Hoffnung ist!!!


Ich lernte vor Jahren einmal einen Richter (und seine tollen Beisitzerinnen) am Landgericht Hannover kennen, wo ich als Mitbeklagter für eine kleine Schadenersatzforderung einer Leasinggesellschaft geladen war. Ich kam aus NRW und mein hiesiger Anwalt hatte einen Korrespondenzanwalt aus Hannover mit meiner Vertretung dort beauftragt. Der erschien aber gar nicht vor Gericht! Der Richter fasste telefonisch in der Kanzlei nach (was ja schon eigentlich ungewöhnlich ist) und bekam die Auskunft, dass man den Termin wohl vergessen habe (wie sich später herrausstellte, kannte dieser Anwalt den Anwalt des Klägers sehr gut, die waren in der selben Burschenschaft gewesen…). Ich sollte also ins offene Messer laufen und hätte wohl ein Urteil gegen mich in Kauf nehmen müssen. Aber weit gefehlt: Der Richter wies nämlich die Klage gegen mich kurzerhand ab. Das Schärfste kommt aber noch: 2 Tage nach der Verhandlung erhielt mein NRW-Anwalt ein Schreiben des Korrespondenzanwaltes aus Hannover mit der Eingangsbemerkung „Nachdem Ihr Mandant ein Versäumnis-Urteil des LG Hannover bekommen hat, erhalten Sie folgende Forderungsaufstellung….“


Also hatte dieser Anwalt damit gerechnet, dass ich ein Versäumnisurteil kassieren würde (wegen der eigentlich zwingend notwendigen Vertretung durch einen Anwalt vor dem Landgericht), weil eben Richter normalerweise so urteilen. Hier ging das gründlich daneben und ich denke immer noch mit Hochachtung an diesen Richter und seine Beisitzerinnen, die offensichtlich auch seiner Meinung waren!


Und dann bekommt man es mit dem Amtsgericht Oberhausen zu tun und was da abgelaufen ist und noch abläuft, ist ja nicht nur ein schlechter Witz. Sondern eine Richterin nach der anderen bzw. ein Richter nach dem anderen einschließlich der Leitung des Amtsgerichtes riskieren aus falsch verstandenem Korpsgeist nicht nur Ihre Karriere. Sie werden zum Gespött, ihre persönliche und richterliche Integrität ist nur noch ein Scherbenhaufen.


Nun haben diese Leute, die sich ja (bisher) unangreifbar gefühlt hatten, nicht damit gerechnet, dass so ein Nobody und Oldie wie ich Ihnen die Scheiße, die sie abgelassen haben, auch wieder vor die Füße kippt! Sei´s drum: Als klare Ansage: Je mehr Ihr meint, meiner armen Frau und mir Weiteres antun zu können, je mehr bekommt Ihr dazu die passenden Antworten! Das ist nicht nur unter Umständen eine Inanspruchnahme des Notwehr-Paragraphen, sondern hat auch was mit ganz allgemeinem Gerechtigkeitsempfinden zu tun. Wenn ich nur an die von anderen aufgezeigten Absprachen mit dem Mieterbund Rhein-Ruhr bezüglich der Verweigerung von Prozesskostenhilfe für bedürftige Menschen denke, kommt mir das Kotzen! Aber wer glaubt, das machen zu müssen, muss sich nicht wundern, wenn er sich hier jetzt wiederfindet!



Die Inseriptio lautet, sinngemäß  übersetzt:


„Ein schlechter Richter ist schlimmer als die schlimmste Pest“


(Meine Ergänzung: Und etliche schlimme Richter am Amtsgericht Oberhausen sind schon eine Epidemie!)


Oder, wie ein Bekannter äußerte: „Hinter manchem Richtertischen am AG Oberhausen sitzen schlimmere Täter als es die Angeklagten davor sind!“


Der Richter als Esel!


Weil er geurteilt hatte, dass der Kuckuck besser singen könne als die Nachtigall.


Titelbild eines Buches von Achilles Boccius (1555) aus der

BOSTON COLLEGE LIBRARY


Foto mit freundl. Genehmigung von Att. John Carpenter.

Ich habe mal nach der Verlesung eines Urteils den Richter gefragt: "Darf man einen Richter eigentlich einen Esel nennen?".


"Natürlich nicht", meinte der Richter, "das wäre eine Beleidigung".


"Wäre es denn auch eine Beleidigung, wenn man einen Esel als Richter bezeichnen würde?"  


"Nein" antwortet der Richter, "das wäre nicht strafbar".


Darauf ich: "Vielen Dank, Herr Richter".


(Die Geschichte ist nicht wirklich von mir, ich habe sie geklaut. Aber sie war einfach zu gut und ich konnte den eigentlichen Erfinder nicht ausfindig machen)

Mehr Richterwitze:

Gemeint damit sollte nicht eine allgemeine Kritik an der Justiz  sein, sondern die Kritik an der Qualität so mancher Richter!